Freitag, 30. September 2016

Fünf Asthma-Trigger


Oft treten Asthma-Anfälle in Kombination mit einem Allergen auf. Doch auch nicht-allergene Reize können einen Asthma-Anfall oder eine vorerst leichte Allergie am Ende gar ein Asthma auslösen. Hier fünf Beispiele.

FEINSTAUB

Egal ob auf dem Land durch die Ausbringung von Gülle, an Wasserstraßen durch die umweltverpestenden Tanker oder Gummipartikel und Abgase an der stark befahrenen Hauptstraße: Feinstaub sind kleinste Partikel die tief in die Lunge vordringen und sogar ins Blut übergehen können. Feinstaub reizt die Bronchialschleimhäute und kann so schon einen Anfall auslösen, oder es erhöht zumindest die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen.

ZIGARETTENRAUCH

Eigentlich ist Zigarettenrauch auch eine Art Feinstaub. Der Belag der Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut erlaubt Allergenen hierbei eine leichtere Penetration der bereits gereizten Bronchien.

Gleichzeitig kann auch Zigarettenrauch selbst einen akuten Asthmaanfall hervorrufen, die Wirksamkeit von Corticosteroiden herabsetzen und auf lange Sicht eine COPD auslösen.

SCHIMMEL

Schimmel kann die oberen Atemwege infizieren, bei schwerer Exposition aber auch tiefer, zum Beispiel in der Lunge, ein Aspergillom bilden. Generell dient der Schimmel sowohl als Trigger für einen durch ein anderes Allergen bedingten Asthma-Anfall, gleichzeitig erkennt der Körper ihn aber auch schnell als eigenständiges Allergen. Eine sogenannte Schimmelpilzallergie kann die Folge sein.

HAUSSTAUB

Typisch sind tränende Augen, Niesen oder Husten. Die Rede ist von der Hausstauballergie. Bei Dauerexposition nimmt die Schwere einer Hausstauballergie zu, es kommt zu allergischem Asthma. Da Hausstaub sehr verbreitet ist und durch die Hausstaubmilbe immer wieder Nachschub an Allergenen gewährleistet ist, sollten Asthmatiker bei Anzeichen einer Hausstauballergie schnell geeignete Maßnahmen ergreifen.

MEDIKAMENTE

Auch Medikamente können, auch ohne Überempfindlichkeitsreaktion, Einfluss auf eine Asthma-Erkrankung haben. Beta-Blocker beispielsweise setzen die bronchienerweiternde Wirkung anderer Medikamente herab.

Überempfindlichkeitsreaktionen sind jedoch verbreiter: Antibiotika und nicht-opioide Schmerzmittel wie Aspirin können akute Anfälle auslösen. Insbesondere Kinder sind hier gefährdet.



Donnerstag, 29. September 2016

Rauchen schadet Ihrem ungezeugtem Kind (Asthma)

Das das Verhalten der werdenden Mutter während der Schwangerschaft starken Einfluss auf die Gesundheit des Kindes hat weiß Jeder. Eine neue Metastudie aus Norwegen zeigt nun jedoch: Bereits vor der Zeugung schadet ein rauchender Vater seinem Kind.

Für diese Studie wurden 24.000 Datensätze ausgewertet. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen dem vorgeburtlichem Rauchverhalten des Vaters und dem Auftreten von frühkindlichem nicht-allergischen Asthma gibt.

Die Studie zeigt dabei Überraschendes:

Hatte der Vater vor der Zeugung, nicht aber danach, geraucht, steigerte sich das Risiko für das Kind an frühkindlichem Asthma zu erkranken um das Dreifache. Interessanterweise hatte das Rauchverhalten der Mutter vor der Zeugung keinen erkennbaren Einfluss auf das Risiko des Kindes an Asthma zu erkranken.

Selbst bei fünfjähriger Abstinenz des Vaters vor der Zeugung war das Asthmarisiko noch erhöht. Besonders stark erhöht ist das Risiko, wenn der Vater bereits vor dem 15. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen hat.

Die Forscher gehen daher davon aus, dass das Rauchen vererbbare epigenetische Veränderungen* an den für die Spermienbildung verantwortlichen Keimzellen verursacht. Eizellen hingegen werden nicht laufend produziert, sondern warten ein Leben lang auf ihre Reifung.

*Epigenetische Veränderungen entsprechen einer Aktivierung oder Deaktivierung von vorhandenen Genen

Mittwoch, 28. September 2016

Vom ungesundem Atmen - und wie es richtig geht!


Hallo liebe Leser!

Heute geht es um das Thema atmen. Wir Alle tun es, von dem Moment an wo wir das Licht der Welt erblicken, bis wir sie wieder verlassen. Doch wie atmet man eigentlich richtig? Und ist falsches Atmen schädlich?

Warum atmen wir falsch?

Enge Kleidung, aber auch das Bewusstsein den Bauch möglichst flach zu halten oder angespanntes Sitzen führen genauso wie akuter oder andauernder Stress dazu, das wir zu flach atmen.

Falsches Atmen schadet

Auf Dauer kann dieses flache Atmen zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems - da der Blutdruck sich erhöht und das Herz mehr Blut fördern muss um die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten -  oder auch zu einer Schwächung des Immunsystems führen. Kurzfristig sinkt die Konzentrationsfähigkeit und die Durchblutung verschlechtert sich.

Der Unterschied zwischen richtigem und falschem Atmen

Richtig atmen tut man, wenn sich die Bauchdecke beim Atmen anhebt. Falsch ist es hingegen, wenn der Bauch sich nicht oder nur wenig bewegt. Durch "Handauflegen" kann man das ganz leicht feststellen.

Sollten Sie falsch atmen, empfiehlt es sich, beengende Kleidung zu vermeiden, Stress zu reduzieren und hin und wieder bewusst ihre Atmung zu überprüfen. Dann werden auch Sie im Handumdrehen wieder richtig atmen wie es jedes Kleinkind von Natur aus tut.