Montag, 17. Oktober 2016

Amish - Hausstaub schützt vor Asthma


Zwei abgelegende Gemeinden im Hinterland mit vielen Ähnlichkeiten und einem Unterschied 

- Traditionelle Landwirtschaft oder Industrielle Landwirtschaft?- 

Die Studie zeigt: Die Amish erkranken viel seltener an Allergien und haben erniedrigte Immunglobulinwerte verglichen mit der Gemeinde der Hutterern"

Im Hausstaub wurden die Forscher fündig:

Die Staubproben beherbergten unterschiedliche Bakterienarten, der Staub aus der Gemeinde der Amish scheint einen antiallergenen Wirkstoff zu besitzen nach dem jetzt geforscht wird.

Allergisches Asthma, allergische Hautkrankheiten, andere Autoimmumerkrankungen oder auch allergisches Asthma könnten mit diesem Wirkstoff möglicherweise schon zu Beginn der Erkrankung effektiv und nebenwirkungsarm bekämpft werden.

Die genauen Zahlen

Bei den Hutterern waren bereits in früheren Studien die Fallzahlen von Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma (21% und 33 %) signifikant höher als bei den Amish (7% und 5%). Die aktuelle Studie
 n Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma viel höher bei den Hutterern sind (33% bzw. 21% betrugen) als bei den Amish People (7% und 5%).

Die immunologischen Eigenschaften des Hausstaubs wurden untersucht. Bei den Amish erkrankte Keines von 30 Kindern an Asthma, bei den Hutterern 6 von 30. Mittels Blutuntersuchung konnte die Wirkung des Hausstaubs nachgewiesen werden.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Erste Anzeichen von Asthma

Asthma ist eine weit verbreitete Krankheit
 
Und es gibt kaum ein Asthma ja oder Nein, sondern es ist eine fortschreitende Krankheit

Hauptsächlich durch unsere unnatürliche Umwelt, wie ein Aquarium mit zu hoher Temperatur, bedingt, kann sie jeden treffen.

Natürlich gibt es aber auch genetische Ursachen





Erste Anzeichen werden oft nicht verstanden, dabei kann man eine Verschlechterung natürlich umso besser vermeiden, indem man jetzt eingreift



Nur bei trockenem, unproduktivem Husten (Reizhusten)


Bei leichten Verläufen äußert sich ein Asthma, ebenso anfallsartig wie normales Asthma, aber nicht so spektakulär, in einem trockenem Reizhusten 

Man kann auch Atembeschwerden beim Sprechen bekommen.

Geräusche beim Ausatmen und ein beschleunigtes Atmen können weitere Hinweise sein. 
 
Kurzatmigkeit in Bewegung und später auch in Ruhe
Es könnte auch sein, das der Reizhusten irgendwann in einen produktiven Husten übergeht.

In diesem Fall dürfen Sie keine Hustenstiller nehmen und müssen den zähen Schleim abhusten.

Typisch für Asthma ist außerdem...

Bei allergischem Asthma können die Beschwerden zum Beispiel innerhalb von wenigen Minuten nach dem Kontakt mit einem Allergen oder Reizstoff zu diesen Symptomen kommen.

Krankheitsanzeichen sind meistens nur zwischenzeitlich vorhanden und schwanken in ihrer Ausprägung und in ihrem Schweregrad.



Leider kann Asthma eine wirklich belastende Krankheit werden wenn man nicht auf ihre ersten Anzeichen reagiert. Aus diesen Gründen kann man zum Beispiel indem man seine Allergien behandeln, mit


Hausstauballergie - Hyposensibilisierung mit gefriergetrockneten Milben)

Nahrungsmittelallergien konsequent einhalten ... oder

in dem sie richtig heizen.

Auch Heuschnupfen / Pollenallergie sollte behandelt werden.




Vitamin D Mangel verstärkt Allergieneigungen und Asthmabeschwerden. Hiermit kann man soweit ich weiß risikofrei und für die meisten Menschen indiziert (Bis zu 80 % der Deutschen leiden in der dunkleren Zeit unter Vitamin D-Mangel) was ausprobieren. Erst bei einer mehr als zehnfachen Überdosis kann es zu Symptomen wie Übelkeit kommen. Der Vitamin-Test beim Arzt ist viel teurer als das Vitamin für 1 Jahr, außer Sie sind im Osteoporose-Risikoalter, dann spricht auch Nichts dagegen, vorher mal zu testen!



Sie sollten auch Ihre Feinstaubbelastung im Auge behalten, Bäcker bekommen beispielsweise aufgrund des Mehlstaubs häufiger Asthma.


Raucher 

Bei Rauchern wäre auch eine Abklärung über COPD anzuraten. Über COPD werde ich noch zeitnah schreiben. Mit dem Rauchen aufzuhören wäre die beste Behandlung.

Asthmasprays im frühem Stadium des Asthma

 

In einem frühen Stadium sind Asthmasprays wie Flixtoide (Glukokortikoid = Entzündungshemmend) meiner Meinung nach nur nach ärztlicher Konsultation mit Lungenfunktionstest dauerhaft anzuwenden. Glukokortikoide haben oft Nebenwirkungen (zB Pilzinfektion im Mundraum) wenn man sie falsch anwendet.

Das Asthmaspray Ventolin kann Ihnen vergleichsweise Nebenwirkungsfrei im Falle eines Anfalls wieder Luft geben. Wenn Sie unter anfallsartiger Atemnot leiden, dann kann es Ihnen helfen. Sie sollten allerdings auch zusätzlich an den Ursachen arbeiten.


Gerade spät ausgebrochenes Asthma hat eine schlechtere Prognose. Darauf sollte man es nicht ankommen lassen. Umso wichtiger entschlossen zu reagieren wenn Sie Symptome bei sich wiedererkannt haben.

Demnächst kommt dann ein Beitrag zum Thema Asthmaanfall - wie fühlt er sich an und was kann ich tun.

Freitag, 14. Oktober 2016

Asthmaspray als Dopingmittel?


Gerade im Ausdauersport, aber zum Beispiel auch beim Skifahrer Martin Sundby hört man hin und wieder von Dopingvorwürfen mit Asthmaspray. Auch erstaunlich viele Spitzensportler geben an, Asthmatiker zu sein. Was hat es damit auf sich?

Kann man mit Asthmaspray dopen?

Die kurze Antwort: Ja. Die lange Antwort: Nur ß2-Agonisten wie Salbutamol, Terbutalin und Salmeterolol können leistungssteigernd wirken. Sie erleichtern das Atmen und verbessern die Durchblutung. Außerdem wirken hohe Dosierungen an ß2-Agonisten anabol (Muskel aufbauend). Daher ist der Einsatz von ß2-Agonisten im Profisport scharf reguliert. Als Notfallspray darf es bei nachgewiesenem Bedarf verwendet werden, die Einnahme in Form von Tabletten aber ist generell untersagt.

Doping im Spitzensport?

Acht Prozent der Olympiateilnehmer geben an, Asthma zu haben. Dem gegenüber steht eine Asthmaprävalenz in Höhe von 5 % in der Gesamtbevölkerung. Bei den Winterspielen in Salt Lake City 2002 gewannen die 5,7 Prozent Beta-2-Agonisten-inhalierenden Olympia-Teilnehmer 15,6% der Medaillen. Dies legt den Verdacht nahe, das Asthmaspray im Spitzensport zum Doping gebraucht wird. Aber Achtung: Es könnte auch sein, das jahrelanger Ausdauersport die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken erhöht und daher viele Ausdauersportler an Asthma erkranken.

Nebenwirkungen von ß2-Agonisten als Doping 

Auch Asthmaspray ist allerdings ein gefährliches Dopingmittel, der Missbauch von ß2-Agonisten kann durch seine Restwirkung am ß1-Rezeptor das Herz aus dem Takt bringen, den Blutzuckerspiegel gefährlich ansteigen lassen und das Kalium im Blut erniedrigen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

"Milbenpille" kann bei allergischem Asthma und Hausstauballergie helfen


Ob sich Krabbeltiere als Nahrung in Europa in naher Zukunft durchsetzen könnten steht noch in den Sternen - dennoch könnte es Millionen Menschen Linderung bei ihrem Asthma oder ihrer Hausstauballergie bringen, damit anzufangen. Zumindest bei gefriergetrocknete Milben.

                                   Hausstauballergie und allergisches Asthma

 

Bis zu 10.000 Hausstaubmilben leben in nur einem Gramm Staub. Sie ernähren sich von Hautschuppen und produzieren daraus ihre Ausscheidungen. Besonders wenn die Luft trockener wird, zum Beispiel in der Heizsaison, werden diese in die Luft aufgewirbelt. Sie verursachen allergische Reaktionen und reizen die Bronchien. Bei einer dauerhaften Belastung mit milbenkotbelastetem Hausstaub kann sich aus einer Allergie sogar ein Asthma entwickeln. Es ist also wichtig, rechtzeitig zu reagieren.


Desensibilisierung

 

Normalerweise kann, zum Beispiel bei Pollenallergie, eine Desensibilisierung erfolgen. Für Hausstaub gab es bis vor Kurzem noch keine geeigneten Medikamente. Jetzt wird mit Acarizax ein neues Präparat auf den Markt geworfen, das aus gefriergetrockneten Hausstaubmilben besteht. Nach drei Jahren täglich einer Tablette sollte der Körper auf das Allergen nicht mehr mit einer Immunantwort reagieren - Die Hausstauballergie ist behandelt. Azarizax gibt es leider nur auf Rezept aus der Apotheke. Bei vierstelligen Behandlungskosten über 3 Jahre ist das vielleicht aber auch gut so.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Asthmaspray richtig inhalieren

Bis zu achtzig Prozent der Patienten verwenden Ihr Asthmaspray nicht optimal und gefährden so ihren Therapieerfolg. Besonders wenn Asthma und COPD nicht immer optimal auf die Behandlung reagiert kann nur eine optimale Anwendung des Asthmasprays den Therapieerfolg sichern.

Erfolgreiches Inhalieren bedarf einer aufmerksamen Ausführung und natürlich dem Wissen um die richtige Anwendung:

Atmen Sie aus. Lösen Sie den Inhalator aus, atmen Sie langsam aber tief und kräftig ein. Nun halten Sie die Luft an, Sie können den Inhalator bereits absetzen (nicht ins Gerät ausatmen!), nach 10 Sekunden können Sie ausatmen. Fertig. 

Anschließend sollten Sie sich den Mund mit Mundspülung ausspülen um Reste des Sprays aus der Mundhöhle zu entfernen. Dies verhindert eine mögliche Infektion mit einem Pilz.

Mit dieser Anleitung bedienen Sie Ihren Inhalator mit Aerosol oder Pulver richtig und erhöhen Ihre Chance auf Therapieerfolg!

Dienstag, 11. Oktober 2016

Neues DNA-Asthmaspray erhält Forschungspreis


Für viele leideplagte Asthmatiker mit allergischem Asthma sicher ein Lichtblick: Auf dem 11. deutschen Allergiekongress wurde heute der „DGAKI-Forschungspreis 2016“ an Dr. Holger Garn von der Universität Marburg verliehen. Er erhält den Preis für seine Spitzenforschung in Allergologie. Die Münchner Allergologin Dr. Bianca Schaub wurde ebenfalls geehrt.

Asthma ist weit verbreitet

Weltweit gibt es 300 Millionen Asthmapatienten. Damit gehört Asthma zu den häufigsten Krankheiten weltweit und rund die Hälfte der Betroffenen leidet an allergischem Asthma. Auch das wird Dr. Garn dazu inspiriert haben, seit Jahren die molekularen und zellulären Mechanismen allergischer Erkrankungen zu erforschen. Einen Schwerpunkt legte er hierbei auf allergisches Asthma.


Neuer Wirkstoff 

Dr. Garn und sein Institut entwickelten ein neues Molekül auf DNA-Basis mit dem Namen SB010. Dieses Molekül verhindert die Bildung eines Proteins das die für allergisches Asthma typischen Entzündungsprozesse auslöst. Dr. Garn möchte dieses Medikament mit seiner Firma "sterna biologicals" zur Marktreife bringen. Eine Phase-IIa-Studie zeigte bereits die Wirksamkeit des Medikaments.

PAI-1-Gen kann Asthma-Risiko erhöhen


Eine schwere Atemwegsinfektion im jungen Alter kann in Kombination mit dem Vorliegen einer PAI-1-Genvariante das Asthmarisiko um ein Vielfaches erhöhen.

Über 4.000 afrikanischstämmige und lateinamerikanische Kinder wurden im Rahmen einer Studie amerikanischer Wissenschaftler auf ihre Krankheitsgeschichte und ihre Genetik untersucht. Dabei fanden Sie heraus, dass eine Atemwegsinfetion im jungen Alter, insbesondere im Alter bis zu 2 Jahren, das Asthmarisiko bei Vorliegen dieser Genvariante erhöht.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Eine Bronchiolitis im Alter von zwei Jahren erhöhte das Asthmarisiko der PAI-1-Träger um das 17-Fache, andere Atemwegserkrankungen erhöhten das Risiko an Asthma zu erkranken um das Zwölffache verglichen mit anderen Kindern die eine Atemwegserkrankung im selben Alter durchmachten.

Diese Entdeckung gibt nun einen Anstoß an der personalisierten Asthmaprävention zu forschen um die Entstehung eines Asthmas für Träger von Risikogenen zu verringern.

Freitag, 7. Oktober 2016

Heizen verschlimmert COPD - Symptome



Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore haben eine zur Heizsaison aktuelle Entdeckung gemacht: Die Symptome von COPD nehmen beim Nutzen der Heizung zu. Die Zusammensetzung der Luft und die hohen Temperaturen haben einen Einfluss.





Was ist COPD?

Unter COPD versteht man die "chronic obstructive pulmonary disease". COPD ähnelt dem Asthma, hat jedoch andere Ursachen. Es beruht ebenfalls auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen, typischerweise zeigt sich COPD in produktivem Husten und Atemnot in Belastungssituationen. Insbesondere Raucher sind von COPD bedroht. Rund 90 Prozent aller COPD-Patienten sind Raucher oder Ex-Raucher. 20 % aller Raucher erkranken im Laufe ihres Lebens an COPD.


Die Studie

Erhöhte Temperaturen zeigten eine Verschlechterung der Symphtome, wie Luftnot, Husten und Auswurf. Doch auch die Luftqualität hatte einen entscheidenen Einfluss: erhöhte Feinstaubwerte in der Luft, wie in städtischen Wohnungen oder bei fortgesetztem Rauchen führten bei einer Temperaturerhöhung von 10 Grad zu einer drastischen Verschlechterung. Bei niedrigen Feinstaubwerten verschlechterten sich die Symphtome nur wenig. Der Einfluss erhöhter Innenraumtemperaturen sei 1-2 Tage lang nachweisbar.

Wie richtig verhalten?

Ums Heizen kommt man nicht herum. Doch besseres Lüften und das Vermeiden von Feinstaubproduktion in der Wohnung und gutes Lüften können den Schaden für die Atemwege gering halten. 

APOTNET

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Asthma: Späte Erkrankungen haben meist einen schweren Verlauf



Es gibt frühkindliches Asthma - und es gibt Asthma, das sich erst nach der Kindheit manifestiert. Beides wird gleich behandelt, doch Patienten mit frühkindlichem Asthma haben die bessere Prognose.

Studie aus Wisconsin zum Einfluss verschiedener Asthmaformen auf kardiovaskuläre Erkrankungen

1269 Personen mit gesunden Gefäßen wurden für diese Studie im Schnitt 14 Jahre lang beobachtet.
Hierbei wurde in 3 Gruppen unterteilt: Gesund, Asthmadiagnose vor dem 18. Lebensjahr (Durchschnittsalter 8,9 Jahre) und Asthmadiagnose nach dem 18. Lebensjahr (Durchschnittsalter 39,5 Jahre). Erfasst wurden alle kardiovaskulär bedingte Zwischenfälle: Schlaganfälle, Herzinfarkte und Andere.

Ergebnis: Spät auftretendes Asthma verläuft oft schwer

In der Studie erlitten unter den Spätasthmatikern 12,7 Prozent, bei den Frühasthmatikern 3,8 Prozent und bei den Nichtasthmatikern 8,9 Prozent ein kardiovaskuläres Ereignis. Allerdings müssen hieraus natürlich Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Raucherstatus, Diabetes, erhöhter Lipidspiegel, Hypertonie und Body-Mass-Index herausgerechnet werden.

Daraus geht dann hervor, das Patienten mit spät einsetzendem Asthma ein um rund 60 Prozent erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Vorfälle im Vergleich zu Nichtasthmatikern haben. Frühasthmatiker hatten hingegen kein erhöhtes Risiko.

Spätasthmatiker sprechen schlechter auf Asthmaspray an



Den verschiedenen Ursachen von Frühasthma und Spätasthma geschuldet, ist auch die Therapie von Spätasthmatikern weniger erfolgversprechend.

Frühasthma wird meist durch Genetik und Infektionskrankheiten und Allergien ausgelöst.

Spätasthma hingegen entwickelt sich hingegen unter Anderem als Reaktion auf Umweltschadstoffe, einen unausgeglichenen Hormonhaushalt, psychische Belastungen oder der Verwendung von Aspirin.

Aus diesem Grund schlagen die entzündungshemmenden Kortikosteroide bei Spätasthmatikern wesentlich schlechter an als bei Frühasthmatikern.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Mit Vitamin D gegen das Asthma


Nicht nur Asthmasprays gehören zu einer vollständigen Therapie bei Asthma: Auch ein bestehendes Vitamin-D-Defizit sollte ausgeglichen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metastudie die bei insgesamt 435 Kinder und 658 Erwachsenen den Zusammenhang zwischen Vitamin-D und Asthma untersucht haben.

Demnach lindert die zusätzliche Gabe von Vitamin D bei Asthmapatienten zwar nicht die alltäglichen Symphtome - verhindert aber in vielen Fällen akute Asthmaanfälle. Nur drei statt wie in der Vergleichsgruppe sechs Prozent der mit Vitamin D behandelten Patienten mussten ärztliche Hilfe wegen eines Asthmaanfalls in Anspruch nehmen. Auch musste seltener eine Akutbehandlung mit Kortisonmedikamenten durchgeführt werden.

Auf der anderen Seite hatte die Gabe von Vitamin D keine Nebenwirkungen und auch keinen negativen Einfluss auf andere Asthma-Symphtome.

Offen ist jedoch die Frage, ob nur diejenigen weniger Asthmaattacken erleiden, die zuvor niedrige Vitamin-D-Spiegel aufwiesen oder ob alle Asthmapatienten gleichermaßen davon profitieren, genauso wie die Studie leider keine Aussagekraft über die Wirksamkeit bei Patienten mit schwerem Asthma besitzt.

Bereits zuvor war bekannt, das erniedrigte Spiegel an Vitamin D das Risiko für Asthmaanfälle bei Kindern und Erwachsenen erhöhen.

In Deutschland ist Vitamin D - Mangel weit verbreitet. Da Vitamin D bei Sonnenschein in der Haut produziert wird, leiden im Winter bis zu 60 % der Deutschen an ernidrigten Vitamin D-Spiegeln. Wissenschaftler sind sich uneinig ob dies für die hohe Zahl an Atemwegserkrankungen im Winter mitverantwortlich ist.

Einen Jahresvorrat Vitamin D3-Kapseln (365 Kapseln a 1000 IU) bekommen Sie bei Amazon jedenfalls für 15,97 Euro.


NACHTRAG
Vitamin D Doku (plietsch)

 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Clenil Modulite (Beclometason Dauerprophylaxe)


Ein Asthmaspray das einem Anfall prophylaktisch entgegenwirkt ist Clenil Modulite. Das Beclometason verhindert ein Anschwellen der Atemwege und beugt Entzündungen vor, sodass Sie
besser Luft bekommen und seltener Anfälle erleiden.

Zwei bis vier Mal täglich sollte inhaliert werden um eine gute Prophylaxe zu erreichen.

Clenil wirkt im Körper dabei wie das körpereigene Cortisol und bekämpft damit Entzündungen und Schwellungen. Jedoch kann dies dosisabhängig einige Nebenwirkungen mit sich bringen.

Nach der Inhalation sollte der Mund mit Mundwasser ausgespült werden, um eine Pilzinfektion des Rachenraums zu verhindern. Ansonsten sind natürlich wie bei den meisten Medikamenten paradoxe Reaktionen möglich, die ein Absetzen des Medikaments nötig machen.

Dauerhaft hochdosierter Gebrauch kann Osteoporose, Veränderung des Augeninnendrucks und die Bildung eines Glaukom begünstigen.

Dennoch ist Clenil ein hochwirksames und zuverlässiges Prophylaktikum. Ab 39,99 Euro online erhältlich.

Montag, 3. Oktober 2016

Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelallergie und Asthma


Die Daten von über einer Millionen Kinder wurden in einer amerikanischen Studie ausgewertet, das Ergebnis:

Kinder die unter einer Nahrungsmittelallergie leiden, bekommen später auch öfter Asthma oder Heuschnupfen. Hierbei erhöhte eine einzelne Nahrungsmittelallergie das Asthmarisiko um 35 %. Weitere Nahrungsmittelallergien erhöhten die Wahrscheinlichkeit der Kinder, später noch an Asthma zu erkranken, weiter.

8 % der Kinder unter 5 Jahren hatten dabei mindestens eine Nahrungsmittelallergie, in Großstädten wie Philadelphia liegt die Asthma-Prävalenz bei ungefähr 20 %. Dies bedeutet, das eins von drei Kindern mit einer Nahrungsmittelallergie an Asthma erkranken, während im Schnitt nur jedes Fünfte ohne Nahrungsmittelallergie erkrankt.

Samstag, 1. Oktober 2016

Lakritze gegen Asthma? Naturheilmittel Süßholzwurzel


Bereits die alten Griechen und Römer benutzten die Süßholzwurzel als Mittel gegen Asthma und auch in China oder Arabien wird sie heute noch für verschiedene medizinische Indikationen genutzt. Doch wie wirkt die Süßholzwurzel als wirksamer Bestandteil der Lakritze wirklich?

Glycyrrhizin heißt der Hauptwirkstoff der Süßholzwurzel. Er ist ein vielfaches süßer als Zucker und hat entzündungshemmende Eigenschaften, wirkt aber auch antibakteriell und sogar antiviral. So schützt der orale Konsum vor Magengeschwüren.

Das Abhusten von Schleim wird durch Glycyrrhizin begünstigt, entzündete Bronchien schwellen ab.

In einer indischen Studie konnte der postoperative Halsschmerz durch das Gurgeln mit einer Lakritzlösung signifikant reduziert werden. Auch bei Akne oder Hirsutismus können Lakritze Linderung verschaffen, denn sie verringern durch ihren Antagonismus am Aldosteronrezeptor den Testosteronspiegel etwas.

Doch es ist auch mit Vorsicht zu genießen: Der Aldosteronrezeptorantagonismus bedeutet bei einer Überdosierung ein Ansteigen des Blutdrucks sowie Wasseransammlungen im Gewebe. Daher gilt bei Lakritzen und Süßholzwurzel: In Maßen genießen um von der gesundheitsfördernden Wirkung zu profitieren.

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