Sonntag, 16. Oktober 2016

Erste Anzeichen von Asthma

Asthma ist eine weit verbreitete Krankheit
 
Und es gibt kaum ein Asthma ja oder Nein, sondern es ist eine fortschreitende Krankheit

Hauptsächlich durch unsere unnatürliche Umwelt, wie ein Aquarium mit zu hoher Temperatur, bedingt, kann sie jeden treffen.

Natürlich gibt es aber auch genetische Ursachen





Erste Anzeichen werden oft nicht verstanden, dabei kann man eine Verschlechterung natürlich umso besser vermeiden, indem man jetzt eingreift



Nur bei trockenem, unproduktivem Husten (Reizhusten)


Bei leichten Verläufen äußert sich ein Asthma, ebenso anfallsartig wie normales Asthma, aber nicht so spektakulär, in einem trockenem Reizhusten 

Man kann auch Atembeschwerden beim Sprechen bekommen.

Geräusche beim Ausatmen und ein beschleunigtes Atmen können weitere Hinweise sein. 
 
Kurzatmigkeit in Bewegung und später auch in Ruhe
Es könnte auch sein, das der Reizhusten irgendwann in einen produktiven Husten übergeht.

In diesem Fall dürfen Sie keine Hustenstiller nehmen und müssen den zähen Schleim abhusten.

Typisch für Asthma ist außerdem...

Bei allergischem Asthma können die Beschwerden zum Beispiel innerhalb von wenigen Minuten nach dem Kontakt mit einem Allergen oder Reizstoff zu diesen Symptomen kommen.

Krankheitsanzeichen sind meistens nur zwischenzeitlich vorhanden und schwanken in ihrer Ausprägung und in ihrem Schweregrad.



Leider kann Asthma eine wirklich belastende Krankheit werden wenn man nicht auf ihre ersten Anzeichen reagiert. Aus diesen Gründen kann man zum Beispiel indem man seine Allergien behandeln, mit


Hausstauballergie - Hyposensibilisierung mit gefriergetrockneten Milben)

Nahrungsmittelallergien konsequent einhalten ... oder

in dem sie richtig heizen.

Auch Heuschnupfen / Pollenallergie sollte behandelt werden.




Vitamin D Mangel verstärkt Allergieneigungen und Asthmabeschwerden. Hiermit kann man soweit ich weiß risikofrei und für die meisten Menschen indiziert (Bis zu 80 % der Deutschen leiden in der dunkleren Zeit unter Vitamin D-Mangel) was ausprobieren. Erst bei einer mehr als zehnfachen Überdosis kann es zu Symptomen wie Übelkeit kommen. Der Vitamin-Test beim Arzt ist viel teurer als das Vitamin für 1 Jahr, außer Sie sind im Osteoporose-Risikoalter, dann spricht auch Nichts dagegen, vorher mal zu testen!



Sie sollten auch Ihre Feinstaubbelastung im Auge behalten, Bäcker bekommen beispielsweise aufgrund des Mehlstaubs häufiger Asthma.


Raucher 

Bei Rauchern wäre auch eine Abklärung über COPD anzuraten. Über COPD werde ich noch zeitnah schreiben. Mit dem Rauchen aufzuhören wäre die beste Behandlung.

Asthmasprays im frühem Stadium des Asthma

 

In einem frühen Stadium sind Asthmasprays wie Flixtoide (Glukokortikoid = Entzündungshemmend) meiner Meinung nach nur nach ärztlicher Konsultation mit Lungenfunktionstest dauerhaft anzuwenden. Glukokortikoide haben oft Nebenwirkungen (zB Pilzinfektion im Mundraum) wenn man sie falsch anwendet.

Das Asthmaspray Ventolin kann Ihnen vergleichsweise Nebenwirkungsfrei im Falle eines Anfalls wieder Luft geben. Wenn Sie unter anfallsartiger Atemnot leiden, dann kann es Ihnen helfen. Sie sollten allerdings auch zusätzlich an den Ursachen arbeiten.


Gerade spät ausgebrochenes Asthma hat eine schlechtere Prognose. Darauf sollte man es nicht ankommen lassen. Umso wichtiger entschlossen zu reagieren wenn Sie Symptome bei sich wiedererkannt haben.

Demnächst kommt dann ein Beitrag zum Thema Asthmaanfall - wie fühlt er sich an und was kann ich tun.

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