Freitag, 7. Oktober 2016

Heizen verschlimmert COPD - Symptome



Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore haben eine zur Heizsaison aktuelle Entdeckung gemacht: Die Symptome von COPD nehmen beim Nutzen der Heizung zu. Die Zusammensetzung der Luft und die hohen Temperaturen haben einen Einfluss.





Was ist COPD?

Unter COPD versteht man die "chronic obstructive pulmonary disease". COPD ähnelt dem Asthma, hat jedoch andere Ursachen. Es beruht ebenfalls auf entzündeten und dauerhaft verengten Atemwegen, typischerweise zeigt sich COPD in produktivem Husten und Atemnot in Belastungssituationen. Insbesondere Raucher sind von COPD bedroht. Rund 90 Prozent aller COPD-Patienten sind Raucher oder Ex-Raucher. 20 % aller Raucher erkranken im Laufe ihres Lebens an COPD.


Die Studie

Erhöhte Temperaturen zeigten eine Verschlechterung der Symphtome, wie Luftnot, Husten und Auswurf. Doch auch die Luftqualität hatte einen entscheidenen Einfluss: erhöhte Feinstaubwerte in der Luft, wie in städtischen Wohnungen oder bei fortgesetztem Rauchen führten bei einer Temperaturerhöhung von 10 Grad zu einer drastischen Verschlechterung. Bei niedrigen Feinstaubwerten verschlechterten sich die Symphtome nur wenig. Der Einfluss erhöhter Innenraumtemperaturen sei 1-2 Tage lang nachweisbar.

Wie richtig verhalten?

Ums Heizen kommt man nicht herum. Doch besseres Lüften und das Vermeiden von Feinstaubproduktion in der Wohnung und gutes Lüften können den Schaden für die Atemwege gering halten. 

APOTNET

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