Mittwoch, 5. Oktober 2016

Mit Vitamin D gegen das Asthma


Nicht nur Asthmasprays gehören zu einer vollständigen Therapie bei Asthma: Auch ein bestehendes Vitamin-D-Defizit sollte ausgeglichen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metastudie die bei insgesamt 435 Kinder und 658 Erwachsenen den Zusammenhang zwischen Vitamin-D und Asthma untersucht haben.

Demnach lindert die zusätzliche Gabe von Vitamin D bei Asthmapatienten zwar nicht die alltäglichen Symphtome - verhindert aber in vielen Fällen akute Asthmaanfälle. Nur drei statt wie in der Vergleichsgruppe sechs Prozent der mit Vitamin D behandelten Patienten mussten ärztliche Hilfe wegen eines Asthmaanfalls in Anspruch nehmen. Auch musste seltener eine Akutbehandlung mit Kortisonmedikamenten durchgeführt werden.

Auf der anderen Seite hatte die Gabe von Vitamin D keine Nebenwirkungen und auch keinen negativen Einfluss auf andere Asthma-Symphtome.

Offen ist jedoch die Frage, ob nur diejenigen weniger Asthmaattacken erleiden, die zuvor niedrige Vitamin-D-Spiegel aufwiesen oder ob alle Asthmapatienten gleichermaßen davon profitieren, genauso wie die Studie leider keine Aussagekraft über die Wirksamkeit bei Patienten mit schwerem Asthma besitzt.

Bereits zuvor war bekannt, das erniedrigte Spiegel an Vitamin D das Risiko für Asthmaanfälle bei Kindern und Erwachsenen erhöhen.

In Deutschland ist Vitamin D - Mangel weit verbreitet. Da Vitamin D bei Sonnenschein in der Haut produziert wird, leiden im Winter bis zu 60 % der Deutschen an ernidrigten Vitamin D-Spiegeln. Wissenschaftler sind sich uneinig ob dies für die hohe Zahl an Atemwegserkrankungen im Winter mitverantwortlich ist.

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NACHTRAG
Vitamin D Doku (plietsch)