Was ist Asthma?


Wenn die Muskulatur der Bronchien verkrampft und gleichzeitig die Bronchialschleimhäute durch eine chronische Entzündung angeschwollen sind und infolgedessen auch noch Luftnot eintritt, spricht man von einem Asthmaanfall. Asthma kann hierbei verschiedene Ursachen haben, wobei man zwischen allergischem und nichtallergischem Asthma unterscheiden muss.

Generell liegt Asthma eine Entzündung der Bronchien zugrunde, die durch Allergen, Infekte oder andere Umweltfaktoren bedingt sein kann, auf die die Bronchien überempfindlich reagieren.

So zählt zum Beispiel das Tabakrauchen zu den wichtigsten Ursachen von Asthma im Erwachsenenalter, denn Rauchen begünstigt eine chronische Bronchitis, welche die Grundvoraussetzung für einen Asthmaanfall ist. Doch auch kalte Luft, Atemwegsinfekte, Haarspray oder körperliche Anstrengung können Asthma fördern.


Generell jedoch tritt Asthma zumeist bei Allergikern auf: 75 % aller Asthmatiker haben eine Allergie oder Autoimmunkrankheit wie Neurodermitis.

Asthma kann also viele Ursachen haben, zusammengefasst kann man aber sagen, dass der Körper auf einen Umweltreiz zu stark reagiert und die Bronchialmuskulatur verkrampft, während gleichzeitig die Schleimhäute anschwellen. Hieraus resultiert dann eine Atemnot.

Unbehandelt führt die chronische Entzündung der Bronchien dazu, dass die Bronchialmuskulatur verdickt und zukünftig schlechter mit herkömmlichen Asthmamedikamenten behandelt werden kann.
 Auf lange Sicht können Lungenblässchen auch verklumpen und so die Lungenkapazität reduziert werden.

Auf jeden Fall ist es also sinnvoll, sein Asthma zu behandeln um eine symphtomatische Verbesserung zu erreichen und gleichzeitig vor Folgeschäden zu schützen.

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